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Selbständigkeit Archive - Mama hat AuDHS https://postnatalewelt.de/blog/category/selbstaendigkeit/ Mein Leben mit der Autismus & ADHS Kombi Mon, 30 Dec 2019 17:15:12 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.5 Neubeginn, Umzug und Depression – Mein Jahresrückblick 2019 https://postnatalewelt.de/blog/2019/12/29/neubeginn-umzug-und-depression-mein-jahresrueckblick-2019/ https://postnatalewelt.de/blog/2019/12/29/neubeginn-umzug-und-depression-mein-jahresrueckblick-2019/#comments Sun, 29 Dec 2019 19:05:14 +0000 https://postnatalewelt.de/?p=615 2018 schlich ich schon drumherum, aber ich hatte lauter Ausreden – zu wenig Geld und das kann ich ja nicht machen und bla bla bla!Aber das Angebot ist einfach einmalig und letztendlich: Eine Investition in mich!Also schlug ich im Februar 2019 zu und das war eine der besten Entscheidungen, die ich in diesem Jahr getroffen habe: Mama goes Business Das “Mama goes Business”-Programm von Lena Busch. “Dein Business-Baby in 9 Monaten”. Begleitung für ein Jahr, Module im Mitgliederbereich, Gruppencalls und die vielen wunderbaren Frauen, die den gleichen Weg gehen wie ich. Gemeinsam lösen wir Mindfucks, helfen uns wo wir können, motivieren und bauen uns auf. Ich hätte nie, wirklich nie gedacht darüber so tolle Freundinnen kennenzulernen, die sich bei unserem ersten Live-Treffen im November in Frankfurt anfühlten, als würde ich sie wirklich schon ewig kennen. Ziel des Ganzen: Ein bedürfnisorientiertes Business aufbauen, das mir und meiner Familie gerecht wird. Von zu Hause arbeiten und für meinen Mann und meine Tochter da sein können. Mein Herzensthema rausbringen und mich persönlich weiterentwickeln. Ich gehe nicht zu weit wenn ich sage, dass mich das Ganze aus der Depression gezogen hat. Endlich konnte ich Altes aufarbeiten, Glaubenssätze umwandeln oder auflösen und ein Fundament schaffen, mit dem ich nächstes Jahr Geld verdienen möchte. Nicht arbeiten macht mich krank. Ich fühle mich allein und unterfordert und Lena hat mir einfach die Hand gereicht und gesagt: Komm mit auf diese Reise! Ich bereue keinen Cent, den ich ausgegeben habe, im Gegenteil: Ihre Arbeit ist so viel mehr wert und darum wird ihr Angebot dieses Jahr auch teurer. Und ja, das ist Werbung, eine Herzensempfehlung von mir, wenn du in deinem Job unter Wert arbeitest und unglücklich bist. Wenn du zwischen Job und Familie stehst und keinen Bedürfnissen gerecht wirst!Hol dir Hilfe und guck dir Lenas Angebot einfach mal an:https://familienleicht.de/interessenten-beduerfnisorientierte-mama-online-business-2/ Blog wird zu richtiger Homepage Am 13. März 2019 wurde mein Blog, noch unter dem Namen “große Kleine Füße” ein Jahr alt. Mein erster Beitrag vom 13. März 2018 erzählt von dem Wunsch in die Selbständigkeit zu gehen:Aufbruch in unbekannte Welten Innerhalb eines Jahres hatte ich 9 veröffentlichte Blogbeiträge. Das Schreiben tut mir genauso gut wie eine Therapie, auch wenn diese damit niemals ersetzt werden kann. So verarbeitete ich mein Geburtstrauma, hier nachzulesen: Meine Traumgeburt, die zum Alptraum wurde …und schrieb darüber, wie ich zu meiner postnatalen Depression kam:Von der Geburt zur Depression Ich bekam unglaublich nettes und liebevolles Feedback, viel Unterstützung und es motivierte mich immer mehr mit dem Thema herauszugehen und darüber zu sprechen. Soweit, dass ich nun vielen Eltern helfen möchte, die eine traumatische Geburt erlebt haben oder danach unter postnatalen Depressionen leiden. Ich schreibe explizit ELTERN – denn es trifft sehr oft auch die Väter. So viele, wie ich am Anfang, denken sie sind damit alleine – keiner in der Familie kennt sich damit aus. Da steht die Überzeugung im Weg, die Schuld liegt bei einem selbst, ich bin eine schlechte Mutter, ein schlechter Vater. Ich werde meinem Kind nicht gerecht, ich kann nicht helfen. Und dann beginnt sie – mal direkt, mal durch Verdrängung erst nach Monaten: Die Depression!Fehler sind schlimm, Versagen, Aufgeben des Selbst, warum kann ich nichts richtig machen?Der Teufelskreis verwandelt sich in eine Spirale, die immer weiter hinabführt und jegliche Hoffnung auf ihrem Weg verschlingt. Dann ist da nur noch dieser eine Gedanke: Alles ist schrecklich und anstrengend – es wird nie wieder besser! Aus diesem Sumpf habe ich es herausgeschafft, aber nicht ohne Hilfe. Deshalb hat für mich der alte Name “große Kleine Füße” nicht mehr gepasst. Tja, und wie kam ich zu dem neuen Namen?Mein Mann ist schuld und behauptet immer noch es sollte ein Witz sein.Aber ich liebe, liebe den Film “Die fabelhafte Welt der Amelie”! Und ich heiße mit meinem zweiten Vorname schließlich Amelie. Ich klärte ob ich denn einen Filmtitel umbenennen und als Markenname verwenden darf – ja, darf ich! Den gesamten Oktober 2019 feierte ich den neuen Namen “Die Postnatale Welt der Amelie” mit einem “Bogtober”!Was ist das schon wieder? Das was da steht; ich habe versucht jeden Tag einen Blogbeitrag zu veröffentlichen. Bis auf drei Stück habe ich das auch wirklich geschafft; allerdings nicht alleine. 😉 Acht wunderbare Frauen haben mir einen Gastartikel verfasst und die werde ich nun kurz vorstellen: Corinna Nordhausen – Mein Körper tut genau das Richtige Isabel Schönig – Entspannte Eltern = Entspannte Babys (?) Bettina Gruber – Wie Babys zur Sprache finden Lisa Sons – Die Suche nach dem “richtigen” Kinderarzt Katherine – Stillen, Daddeln, Baby schnuppern – Medien im Wochenbett Stefanie Bühn – Über das Mutter werden und Mutter sein Manuela Schillinger-Gabriel – Mein Sternenkind – Trauer auch nach 26 Jahren Lucie Körber – Horrorschwester Estha oder „Das Boobcamp im Krankenhaus“ Der Blogtober hat echt viel Spaß gemacht, den wird es 2020 wieder geben! Meine Homepage hat ein neues Gesicht und eine eigene Domain bekommen, so dass ich im neuen Jahr richtig damit durchstarten kann! Umzug und Krankenhaus Im Juni haben wir eine wunderschöne Maisonette-Wohnung in Leonberg-Gebersheim ergattert. Ich nenne sie liebevoll MaisonOtte-Wohnung, hihi. Der Umzug im Juli war schlecht geplant und heftig anstrengend. Jedenfalls wissen wir jetzt, dass wir das nicht nochmal so machen werden. Wir hatten zum Glück unglaublich tolle Umzugshelfer-Freunde, die geschleppt, auseinander gebaut und den Transporter gefahren haben. Neue liebe Nachbarn haben sich ein wenig währenddessen um unsere Tochter gekümmert. Nach dem Umzug war es noch nicht vorbei, die alte Wohnung wollte fertig aus- und aufgeräumt werden. Wieder anstrengend und wieder hatten wir tolle Hilfe. Danke Euch vielmals dafür, die dabei waren und das hier lesen!!! Eineinhalb Wochen lief es wunderbar in der neuen Wohnung. Wir richteten uns ein, machten neue Bekanntschaften und die Beziehung lief super. Dann – ein Tag vor dem ersten Arbeitstag meines Mannes – bekam Emily den schlimmsten Fieberkrampf, den sie je hatte. Wir mussten den Krankenwagen rufen. Die Geschichte kannst du hier nachlesen:Der Tag an dem ich den Notruf wählte Der Umzug und meine Panikattacke während des Fieberkrampfes plus der Krankenhausaufenthalt haben mir eine wirklich schlimme Depression verpasst. Selbst darüber habe ich es geschafft zu schreiben:Was ist wenn ich nicht mehr leben will…!? Eigentlich wollte ich mir Hilfe suchen, aber das Schreiben und darüber Sprechen hat mir so sehr geholfen – mir geht es gut! Ich habe die Depression wieder einmal überwunden und ich bin stolz und glücklich darüber. Auch diese intensiven Erlebnisse haben mich gelehrt, dass ich mich zu oft übernehme und zu wenig abgebe. Ich habe gelernt Termine abzusagen, Dinge mal nicht sofort erledigen zu müssen, besser zu planen und mir wo es geht Hilfe, Hilfe und nochmal Hilfe zu holen! Es gehörte auch dazu über die Weihnachtsfeiertage den Besuch bei meinen Schwiegereltern abzusagen. Mein Mann ist nun alleine hingefahren und ich bin mit Emily zu Hause geblieben. Sie hatte am 1. Weihnachtsfeiertag einen leichten Fieberkrampf und es war sowas von die richtige Entscheidung nicht die fast 600km zu fahren. Meine Mama war da und wir hatten einige wundervolle gemeinsame Tage. Fazit und Aussicht auf 2020 Wow, das war ein turbulentes Jahr 2019 und irgendwie ist es verdammt schnell rumgegangen. Wir fühlen uns wunderbar wohl in der neuen Wohnung; ich bin total glücklich mit dem neuen Namen meines Business und ich gehe gestärkt aus der Überwindung einer Depression. Und was habe ich 2020 so vor? Definitiv mein erstes eigenes Geld verdienen; das aber eher im Hintergrund – vordergründig möchte ich meine ersten Coachings anbieten, meinen Podcast starten, meine Community ausbauen und einen Newsletter anbieten. Soviel zu meinem Business! Ich will mal wieder richtig Urlaub mit meiner Familie machen, das ist 2019 auf der Strecke geblieben – jepp, du liest richtig! – wir hatten 2019 keinen Urlaub. Ab nach Baerenthal auf die Spielefortbildung und mit meiner Mama in den Europapark oder Tripsdrill! Außerdem beginnt im Januar meine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie – yeah! Ich bin so gespannt! Ich wünsche mir 2020 viel Besuch, enge Freundschaften, persönliche Weiterentwicklung, einen Besuch bei meiner Oma, Frieden mit den Nachbarn untendrunter, eine neue Schwangerschaft, ein Auto, welches meinem Mann mehr Zeit für uns verschafft und einen bedürfnisorientierten Job für meine Mama! Boah, Du hast bis hierhin gelesen? Dafür wirst Du jetzt virtuell herzlich geknuddelt und ich wünsche Dir einen wunderbaren Rutsch ins neue Jahr! Deine Julia Amelie

Der Beitrag Neubeginn, Umzug und Depression – Mein Jahresrückblick 2019 erschien zuerst auf Mama hat AuDHS.

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2018 schlich ich schon drumherum, aber ich hatte lauter Ausreden – zu wenig Geld und das kann ich ja nicht machen und bla bla bla!
Aber das Angebot ist einfach einmalig und letztendlich: Eine Investition in mich!
Also schlug ich im Februar 2019 zu und das war eine der besten Entscheidungen, die ich in diesem Jahr getroffen habe:

Mama goes Business

Das “Mama goes Business”-Programm von Lena Busch. “Dein Business-Baby in 9 Monaten”. Begleitung für ein Jahr, Module im Mitgliederbereich, Gruppencalls und die vielen wunderbaren Frauen, die den gleichen Weg gehen wie ich. Gemeinsam lösen wir Mindfucks, helfen uns wo wir können, motivieren und bauen uns auf. Ich hätte nie, wirklich nie gedacht darüber so tolle Freundinnen kennenzulernen, die sich bei unserem ersten Live-Treffen im November in Frankfurt anfühlten, als würde ich sie wirklich schon ewig kennen.

Ziel des Ganzen: Ein bedürfnisorientiertes Business aufbauen, das mir und meiner Familie gerecht wird. Von zu Hause arbeiten und für meinen Mann und meine Tochter da sein können. Mein Herzensthema rausbringen und mich persönlich weiterentwickeln.

Ich gehe nicht zu weit wenn ich sage, dass mich das Ganze aus der Depression gezogen hat. Endlich konnte ich Altes aufarbeiten, Glaubenssätze umwandeln oder auflösen und ein Fundament schaffen, mit dem ich nächstes Jahr Geld verdienen möchte. Nicht arbeiten macht mich krank. Ich fühle mich allein und unterfordert und Lena hat mir einfach die Hand gereicht und gesagt: Komm mit auf diese Reise!

Ich mit Lena Busch von FamilienLeicht in Frankfurt (1. Dezember 2019)


Ich bereue keinen Cent, den ich ausgegeben habe, im Gegenteil: Ihre Arbeit ist so viel mehr wert und darum wird ihr Angebot dieses Jahr auch teurer.

Und ja, das ist Werbung, eine Herzensempfehlung von mir, wenn du in deinem Job unter Wert arbeitest und unglücklich bist. Wenn du zwischen Job und Familie stehst und keinen Bedürfnissen gerecht wirst!
Hol dir Hilfe und guck dir Lenas Angebot einfach mal an:
https://familienleicht.de/interessenten-beduerfnisorientierte-mama-online-business-2/

Blog wird zu richtiger Homepage

Am 13. März 2019 wurde mein Blog, noch unter dem Namen “große Kleine Füße” ein Jahr alt. Mein erster Beitrag vom 13. März 2018 erzählt von dem Wunsch in die Selbständigkeit zu gehen:
Aufbruch in unbekannte Welten

Innerhalb eines Jahres hatte ich 9 veröffentlichte Blogbeiträge.
Das Schreiben tut mir genauso gut wie eine Therapie, auch wenn diese damit niemals ersetzt werden kann. So verarbeitete ich mein Geburtstrauma, hier nachzulesen:
Meine Traumgeburt, die zum Alptraum wurde

…und schrieb darüber, wie ich zu meiner postnatalen Depression kam:
Von der Geburt zur Depression

Ich bekam unglaublich nettes und liebevolles Feedback, viel Unterstützung und es motivierte mich immer mehr mit dem Thema herauszugehen und darüber zu sprechen.

Soweit, dass ich nun vielen Eltern helfen möchte, die eine traumatische Geburt erlebt haben oder danach unter postnatalen Depressionen leiden. Ich schreibe explizit ELTERN – denn es trifft sehr oft auch die Väter.

So viele, wie ich am Anfang, denken sie sind damit alleine – keiner in der Familie kennt sich damit aus. Da steht die Überzeugung im Weg, die Schuld liegt bei einem selbst, ich bin eine schlechte Mutter, ein schlechter Vater. Ich werde meinem Kind nicht gerecht, ich kann nicht helfen. Und dann beginnt sie – mal direkt, mal durch Verdrängung erst nach Monaten:
Die Depression!
Fehler sind schlimm, Versagen, Aufgeben des Selbst, warum kann ich nichts richtig machen?
Der Teufelskreis verwandelt sich in eine Spirale, die immer weiter hinabführt und jegliche Hoffnung auf ihrem Weg verschlingt. Dann ist da nur noch dieser eine Gedanke: Alles ist schrecklich und anstrengend – es wird nie wieder besser!

Aus diesem Sumpf habe ich es herausgeschafft, aber nicht ohne Hilfe. Deshalb hat für mich der alte Name “große Kleine Füße” nicht mehr gepasst. Tja, und wie kam ich zu dem neuen Namen?
Mein Mann ist schuld und behauptet immer noch es sollte ein Witz sein.
Aber ich liebe, liebe den Film “Die fabelhafte Welt der Amelie”! Und ich heiße mit meinem zweiten Vorname schließlich Amelie.
Ich klärte ob ich denn einen Filmtitel umbenennen und als Markenname verwenden darf – ja, darf ich!

Den gesamten Oktober 2019 feierte ich den neuen Namen “Die Postnatale Welt der Amelie” mit einem “Bogtober”!
Was ist das schon wieder? Das was da steht; ich habe versucht jeden Tag einen Blogbeitrag zu veröffentlichen.
Bis auf drei Stück habe ich das auch wirklich geschafft; allerdings nicht alleine. 😉

Acht wunderbare Frauen haben mir einen Gastartikel verfasst und die werde ich nun kurz vorstellen:

Corinna Nordhausen – Mein Körper tut genau das Richtige

Isabel Schönig – Entspannte Eltern = Entspannte Babys (?)

Bettina Gruber – Wie Babys zur Sprache finden

Lisa Sons – Die Suche nach dem “richtigen” Kinderarzt

Katherine – Stillen, Daddeln, Baby schnuppern – Medien im Wochenbett

Stefanie Bühn – Über das Mutter werden und Mutter sein

Manuela Schillinger-Gabriel – Mein Sternenkind – Trauer auch nach 26 Jahren

Lucie Körber – Horrorschwester Estha oder „Das Boobcamp im Krankenhaus“

Der Blogtober hat echt viel Spaß gemacht, den wird es 2020 wieder geben!

Meine Homepage hat ein neues Gesicht und eine eigene Domain bekommen, so dass ich im neuen Jahr richtig damit durchstarten kann!

Umzug und Krankenhaus

Im Juni haben wir eine wunderschöne Maisonette-Wohnung in Leonberg-Gebersheim ergattert. Ich nenne sie liebevoll MaisonOtte-Wohnung, hihi. Der Umzug im Juli war schlecht geplant und heftig anstrengend. Jedenfalls wissen wir jetzt, dass wir das nicht nochmal so machen werden. Wir hatten zum Glück unglaublich tolle Umzugshelfer-Freunde, die geschleppt, auseinander gebaut und den Transporter gefahren haben. Neue liebe Nachbarn haben sich ein wenig währenddessen um unsere Tochter gekümmert.
Nach dem Umzug war es noch nicht vorbei, die alte Wohnung wollte fertig aus- und aufgeräumt werden. Wieder anstrengend und wieder hatten wir tolle Hilfe.
Danke Euch vielmals dafür, die dabei waren und das hier lesen!!!

Eineinhalb Wochen lief es wunderbar in der neuen Wohnung. Wir richteten uns ein, machten neue Bekanntschaften und die Beziehung lief super.
Dann – ein Tag vor dem ersten Arbeitstag meines Mannes – bekam Emily den schlimmsten Fieberkrampf, den sie je hatte. Wir mussten den Krankenwagen rufen. Die Geschichte kannst du hier nachlesen:
Der Tag an dem ich den Notruf wählte

Der Umzug und meine Panikattacke während des Fieberkrampfes plus der Krankenhausaufenthalt haben mir eine wirklich schlimme Depression verpasst. Selbst darüber habe ich es geschafft zu schreiben:
Was ist wenn ich nicht mehr leben will…!?

Eigentlich wollte ich mir Hilfe suchen, aber das Schreiben und darüber Sprechen hat mir so sehr geholfen – mir geht es gut!
Ich habe die Depression wieder einmal überwunden und ich bin stolz und glücklich darüber.

Auch diese intensiven Erlebnisse haben mich gelehrt, dass ich mich zu oft übernehme und zu wenig abgebe. Ich habe gelernt Termine abzusagen, Dinge mal nicht sofort erledigen zu müssen, besser zu planen und mir wo es geht Hilfe, Hilfe und nochmal Hilfe zu holen!

Es gehörte auch dazu über die Weihnachtsfeiertage den Besuch bei meinen Schwiegereltern abzusagen. Mein Mann ist nun alleine hingefahren und ich bin mit Emily zu Hause geblieben. Sie hatte am 1. Weihnachtsfeiertag einen leichten Fieberkrampf und es war sowas von die richtige Entscheidung nicht die fast 600km zu fahren. Meine Mama war da und wir hatten einige wundervolle gemeinsame Tage.

Fazit und Aussicht auf 2020

Wow, das war ein turbulentes Jahr 2019 und irgendwie ist es verdammt schnell rumgegangen.
Wir fühlen uns wunderbar wohl in der neuen Wohnung; ich bin total glücklich mit dem neuen Namen meines Business und ich gehe gestärkt aus der Überwindung einer Depression.

Und was habe ich 2020 so vor?

Definitiv mein erstes eigenes Geld verdienen; das aber eher im Hintergrund – vordergründig möchte ich meine ersten Coachings anbieten, meinen Podcast starten, meine Community ausbauen und einen Newsletter anbieten. Soviel zu meinem Business!

Ich will mal wieder richtig Urlaub mit meiner Familie machen, das ist 2019 auf der Strecke geblieben – jepp, du liest richtig! – wir hatten 2019 keinen Urlaub. Ab nach Baerenthal auf die Spielefortbildung und mit meiner Mama in den Europapark oder Tripsdrill!

Außerdem beginnt im Januar meine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie – yeah! Ich bin so gespannt!

Ich wünsche mir 2020 viel Besuch, enge Freundschaften, persönliche Weiterentwicklung, einen Besuch bei meiner Oma, Frieden mit den Nachbarn untendrunter, eine neue Schwangerschaft, ein Auto, welches meinem Mann mehr Zeit für uns verschafft und einen bedürfnisorientierten Job für meine Mama!

Boah, Du hast bis hierhin gelesen? Dafür wirst Du jetzt virtuell herzlich geknuddelt und ich wünsche Dir einen wunderbaren Rutsch ins neue Jahr!

Deine Julia Amelie


Der Beitrag Neubeginn, Umzug und Depression – Mein Jahresrückblick 2019 erschien zuerst auf Mama hat AuDHS.

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https://postnatalewelt.de/blog/2019/12/29/neubeginn-umzug-und-depression-mein-jahresrueckblick-2019/feed/ 1
Es gibt keine Anleitung für dein Leben https://postnatalewelt.de/blog/2019/06/21/es-gibt-keine-anleitung-fuer-dein-leben/ https://postnatalewelt.de/blog/2019/06/21/es-gibt-keine-anleitung-fuer-dein-leben/#respond Fri, 21 Jun 2019 17:43:08 +0000 http://grossekleinefuesse.de/?p=346 Ich mag Anleitungen – sie geben mir Kontrolle und ich weiß wo alles hingehört. Aber was ist wenn sie dein Leben kontrollieren sollen? Es fängt bereits im Kindergarten an Das Konzept! Über Frühstück, Spielzeit, Bastelzeit, draußen spielen, Ausflüge, Mittagessen und nicht zu vergessen Bring- und Abholzeit, alles ist geplant und auf die Gruppe sowie Erzieher/innen abgestimmt. Rituale, eine klare Struktur, Regeln und Grenzen. Wenn man es genau will: Eine Kindergarten-Anleitung um die Kleinsten bereits an die Gesellschaft und soziale Gruppen zu gewöhnen. Ich kann mich kaum an meine Kindergartenzeit erinnern, aber ich weiß, dass ich anfangs oft geweint habe, weil ich mich nicht von meiner Mutter trennen wollte. Grundsätzlich bin ich nicht gegen Rituale oder eine gewisse Struktur, aber ich bin zum Beispiel von der Tagesmutter meiner Tochter begeistert. Sie hat gar kein Konzept, sondern richtet sich ausschließlich nach den Kindern. Nach Absprache dürfen sie gebracht und abgeholt werden wann es eben klappt und außer, dass es gegen 11:30 Uhr Mittagessen gibt, ist sonst nichts vorgegeben. Jedes Kind darf spielen, essen, schlafen, singen, toben wie es gerade Lust hat. Für die Eingewöhnungszeit hat sie sich tatsächlich die zwei Monate genommen, die es gedauert hat. (Ok, ich habe blöderweise in der Zeit auch abgestillt…) Gut, manche Eltern beginnen ja schon vorher ihre Babys zum funktionieren zu zwingen. Schlaftraining, Esstraining – was vorgegeben werden kann wird zur Regel. Sonst lernt das Kind das später ja nie! Es muss gefordert und gefördert werden. Kann ja nicht schaden, hat den Eltern ja auch gut getan!Sarkasmus aus – ich mag diese Uralt-Erziehung nicht, in der die Eltern die volle Macht über ihr Kind ausüben und alles bestimmen. Dann geht es in die Schule Der Ernst des Lebens beginnt! Die Entscheidung ob du in die Schule gehst wird dir in Deutschland so oder so abgenommen. Schulpflicht und so! Ab jetzt wird das Verhalten und nach gutdünken Wissen benotet und bewertet. Jetzt gibt es tatsächlich einen Haufen Anleitungen, die in Strafen enden, wenn nicht gut befolgt. Still sitzen, zuhören, mitmachen – außer vielleicht beim Sport, dann bitte aktiv die Regeln verfolgen. Jetzt wird die Basis für das zukünftige Leben gesetzt, sonst kommt das Kind ja später nicht zurecht und bekommt keinen vernünftigen Job. Arbeitsblätter, Hausaufgaben, Schularbeiten usw. – für mich immer ein Graus!Die Kinder werden nach den ersten vier Jahren selektiert in: Hat was drauf (Gymnasium), durchschnittlich noch ok (Realschule), kannste vergessen (Werkrealschule). Ich bin in Bayern in der sechsten Klasse durchgefallen, wegen Mathe und Englisch. Mir wurde gesagt ich solle besser auf die Realschule gehen, aber ein Test bei der Schulpsychologin zeigte: Durchschnittlich für das Gymnasium geeignet. In Hessen belegte ich den Leistungskurs Englisch und schaffte mein Abi ohne Lernen. Letztes Wochenende hat mein Bruder sein Abi geschafft, an der gleichen Schule, und eine der Lehrerin behauptete in ihrer Rede, dass die Schulabgänger die Schule später vermissen würden. Das haben mir damals auch alle gesagt und was soll ich 10 Jahre nach dem Abi sagen: NÖpediNÖ!Das letzte was ich vermisse ist die vermaledeite Schulzeit mit früh aufstehen, ständig unter Druck stehen wegen Tests und Noten, permanentes bewertet werden und eben all diesen Anleitungen, was ich dort die meiste Zeit in der Woche zu tun und zu lassen hatte. Nach der Schule hört es ja auch nicht auf Studium, Ausbildung, Jobs. Zumindest von meiner Familie aus war immer klar: Julia macht ihr Abi, studiert und hat dann einen guten Job von dem sie leben kann. Sorry, ich lache mal kurz. 😉Meinen Lebenslauf schreibe ich jetzt nicht auf, daraus kann ich einen eigenen Blogartikel machen. Im Prinzip war ich schon so darauf fixiert nach Anleitung zu leben, dass ich ohne gar nicht mehr klar kam. Im Studium sollte ich mir die nämlich plötzlich selbst schreiben und alles selbst erarbeiten. Erste riesige Umstellung. Dann nebenher ja noch Haushalt und Leben. Auch plötzlich ohne Anleitung von zu Hause auf mich alleine gestellt. Nagut, habe ich eben versucht mir selbst welche zu schreiben – nennt sich manchmal auch “To-Do-Liste” oder “Wie-verkack-ich-mein-Leben?”. Selbst bei meinen Hobbys brauchte ich immer eine Anleitung: Bei den Point&Click-Games kam ich nie alleine durch, Bücher lese ich halt von vorne nach hintern (außer vll. Mangas), mit Acryl mal ich andere Bilder nach, Brett- und Rollenspiele haben Regeln usw. Ich war wirklich lange verloren und dann wurde ich ungeplant schwanger! Ja, das ist ein Lebensabschnitt, den kannst du nicht kontrollieren oder dich darauf vorbereiten. Es gibt keine Ausbildung im Kind kriegen oder Mama sein. Klar gibt es Geburtsvorbereitungskurse die es etwas erleichtern und du kriegst natürlich von deiner Familie ungefragt viele Tipps und Erziehungsmethoden. Trotzdem kommt es immer anders als du denkst! Durch meine Tochter und die drei Jahre Mama sein habe ich nun eines gelernt: Für meine Bedürfnisse und mein Leben gibt es keine Anleitung!Es gibt Regeln und Grenzen, die entweder schon von der Gesellschaft vorgegeben sind oder die ich selbst setze, aber den Rest erstelle ich selbst. Ich darf kreativ sein, ich darf ich sein, ich darf auf mein Bauchgefühl hören und ich darf ohne Anleitung leben! Denn sonst funktioniere ich nur – ich lebe nicht! Tut dir eine bestimmte Struktur gut und du magst Regeln, dann nutze sie! Kannst du das gar nicht leiden und du willst jeden Tag so erleben wie er gerade passiert – dann tu es einfach! Alles andere setzt dich nur unnötig unter Druck und verpasst dir Stress und Krankheit. Dazu gehört natürlich: Achte auf dich und deine Bedürfnisse! Ich tue das und ich bin wahrhaftig glücklich, denn ich suche nicht mehr nach Anleitungen! Bis dannDeine Julia Photo by Russ Ward on Unsplash

Der Beitrag Es gibt keine Anleitung für dein Leben erschien zuerst auf Mama hat AuDHS.

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Ich mag Anleitungen – sie geben mir Kontrolle und ich weiß wo alles hingehört. Aber was ist wenn sie dein Leben kontrollieren sollen?

Es fängt bereits im Kindergarten an

Das Konzept!
Über Frühstück, Spielzeit, Bastelzeit, draußen spielen, Ausflüge, Mittagessen und nicht zu vergessen Bring- und Abholzeit, alles ist geplant und auf die Gruppe sowie Erzieher/innen abgestimmt. Rituale, eine klare Struktur, Regeln und Grenzen. Wenn man es genau will: Eine Kindergarten-Anleitung um die Kleinsten bereits an die Gesellschaft und soziale Gruppen zu gewöhnen.
Ich kann mich kaum an meine Kindergartenzeit erinnern, aber ich weiß, dass ich anfangs oft geweint habe, weil ich mich nicht von meiner Mutter trennen wollte.
Grundsätzlich bin ich nicht gegen Rituale oder eine gewisse Struktur, aber ich bin zum Beispiel von der Tagesmutter meiner Tochter begeistert. Sie hat gar kein Konzept, sondern richtet sich ausschließlich nach den Kindern. Nach Absprache dürfen sie gebracht und abgeholt werden wann es eben klappt und außer, dass es gegen 11:30 Uhr Mittagessen gibt, ist sonst nichts vorgegeben. Jedes Kind darf spielen, essen, schlafen, singen, toben wie es gerade Lust hat. Für die Eingewöhnungszeit hat sie sich tatsächlich die zwei Monate genommen, die es gedauert hat. (Ok, ich habe blöderweise in der Zeit auch abgestillt…)

Gut, manche Eltern beginnen ja schon vorher ihre Babys zum funktionieren zu zwingen. Schlaftraining, Esstraining – was vorgegeben werden kann wird zur Regel. Sonst lernt das Kind das später ja nie! Es muss gefordert und gefördert werden. Kann ja nicht schaden, hat den Eltern ja auch gut getan!
Sarkasmus aus – ich mag diese Uralt-Erziehung nicht, in der die Eltern die volle Macht über ihr Kind ausüben und alles bestimmen.

Dann geht es in die Schule

Der Ernst des Lebens beginnt! Die Entscheidung ob du in die Schule gehst wird dir in Deutschland so oder so abgenommen. Schulpflicht und so! Ab jetzt wird das Verhalten und nach gutdünken Wissen benotet und bewertet. Jetzt gibt es tatsächlich einen Haufen Anleitungen, die in Strafen enden, wenn nicht gut befolgt. Still sitzen, zuhören, mitmachen – außer vielleicht beim Sport, dann bitte aktiv die Regeln verfolgen. Jetzt wird die Basis für das zukünftige Leben gesetzt, sonst kommt das Kind ja später nicht zurecht und bekommt keinen vernünftigen Job. Arbeitsblätter, Hausaufgaben, Schularbeiten usw. – für mich immer ein Graus!
Die Kinder werden nach den ersten vier Jahren selektiert in: Hat was drauf (Gymnasium), durchschnittlich noch ok (Realschule), kannste vergessen (Werkrealschule). Ich bin in Bayern in der sechsten Klasse durchgefallen, wegen Mathe und Englisch. Mir wurde gesagt ich solle besser auf die Realschule gehen, aber ein Test bei der Schulpsychologin zeigte: Durchschnittlich für das Gymnasium geeignet. In Hessen belegte ich den Leistungskurs Englisch und schaffte mein Abi ohne Lernen.
Letztes Wochenende hat mein Bruder sein Abi geschafft, an der gleichen Schule, und eine der Lehrerin behauptete in ihrer Rede, dass die Schulabgänger die Schule später vermissen würden. Das haben mir damals auch alle gesagt und was soll ich 10 Jahre nach dem Abi sagen: NÖpediNÖ!
Das letzte was ich vermisse ist die vermaledeite Schulzeit mit früh aufstehen, ständig unter Druck stehen wegen Tests und Noten, permanentes bewertet werden und eben all diesen Anleitungen, was ich dort die meiste Zeit in der Woche zu tun und zu lassen hatte.

Nach der Schule hört es ja auch nicht auf

Studium, Ausbildung, Jobs. Zumindest von meiner Familie aus war immer klar: Julia macht ihr Abi, studiert und hat dann einen guten Job von dem sie leben kann.
Sorry, ich lache mal kurz. 😉
Meinen Lebenslauf schreibe ich jetzt nicht auf, daraus kann ich einen eigenen Blogartikel machen.
Im Prinzip war ich schon so darauf fixiert nach Anleitung zu leben, dass ich ohne gar nicht mehr klar kam. Im Studium sollte ich mir die nämlich plötzlich selbst schreiben und alles selbst erarbeiten. Erste riesige Umstellung. Dann nebenher ja noch Haushalt und Leben. Auch plötzlich ohne Anleitung von zu Hause auf mich alleine gestellt.
Nagut, habe ich eben versucht mir selbst welche zu schreiben – nennt sich manchmal auch “To-Do-Liste” oder “Wie-verkack-ich-mein-Leben?”.
Selbst bei meinen Hobbys brauchte ich immer eine Anleitung: Bei den Point&Click-Games kam ich nie alleine durch, Bücher lese ich halt von vorne nach hintern (außer vll. Mangas), mit Acryl mal ich andere Bilder nach, Brett- und Rollenspiele haben Regeln usw.

Ich war wirklich lange verloren und dann wurde ich ungeplant schwanger!
Ja, das ist ein Lebensabschnitt, den kannst du nicht kontrollieren oder dich darauf vorbereiten. Es gibt keine Ausbildung im Kind kriegen oder Mama sein. Klar gibt es Geburtsvorbereitungskurse die es etwas erleichtern und du kriegst natürlich von deiner Familie ungefragt viele Tipps und Erziehungsmethoden. Trotzdem kommt es immer anders als du denkst!

Durch meine Tochter und die drei Jahre Mama sein habe ich nun eines gelernt: Für meine Bedürfnisse und mein Leben gibt es keine Anleitung!
Es gibt Regeln und Grenzen, die entweder schon von der Gesellschaft vorgegeben sind oder die ich selbst setze, aber den Rest erstelle ich selbst.

Ich darf kreativ sein, ich darf ich sein, ich darf auf mein Bauchgefühl hören und ich darf ohne Anleitung leben!
Denn sonst funktioniere ich nur – ich lebe nicht!

Tut dir eine bestimmte Struktur gut und du magst Regeln, dann nutze sie! Kannst du das gar nicht leiden und du willst jeden Tag so erleben wie er gerade passiert – dann tu es einfach!

Alles andere setzt dich nur unnötig unter Druck und verpasst dir Stress und Krankheit. Dazu gehört natürlich: Achte auf dich und deine Bedürfnisse!

Ich tue das und ich bin wahrhaftig glücklich, denn ich suche nicht mehr nach Anleitungen!

Bis dann
Deine Julia

Photo by Russ Ward on Unsplash

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Aufbruch in unbekannte Welten https://postnatalewelt.de/blog/2018/03/13/aufbruch-neue-welten/ https://postnatalewelt.de/blog/2018/03/13/aufbruch-neue-welten/#comments Tue, 13 Mar 2018 14:45:52 +0000 https://grossekleinefuesse.wordpress.com/?p=4 Hast Du auch schon mal dieses Gefühl gehabt nicht dazuzugehören?

Anfangs war es noch leicht sich anzupassen und sich die Dazugehörigkeit zu erarbeiten. Irgendwann – früher oder später – wurde mir bewusst, dass ich unglücklich bin. Mit der Gesamtsituation unzufrieden; ich konnte nicht einordnen was genau mich unglücklich gemacht hat.

Der Beitrag Aufbruch in unbekannte Welten erschien zuerst auf Mama hat AuDHS.

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Hast Du auch schon mal dieses Gefühl gehabt nicht dazuzugehören?

Anfangs war es noch leicht sich anzupassen und sich die Dazugehörigkeit zu erarbeiten. Irgendwann – früher oder später – wurde mir bewusst, dass ich unglücklich bin. Mit der Gesamtsituation unzufrieden; ich konnte nicht einordnen was genau mich unglücklich gemacht hat.

Die beginnenden Depressionen übertrugen sich auf sämtliche Lebensbereiche. Meine Beziehung, mein Kind, mein Studium – einfach alles war ein Kampf und Arbeit. Ich hatte das Gefühl von niemandem verstanden zu werden, dabei habe ich mich selbst nicht verstanden.

Dann fing ich an zu reflektieren, zu forschen, zu suchen – bei mir selbst. Ich habe einige Jahre gebraucht und plötzlich wusste ich – nein plötzlich weiß ich was falsch läuft!

Ich bin nicht ich; ich bin mir nicht treu und ich erlaube mir auch nicht ich selbst zu sein.

Sicher bedingt durch viele Einflüsse von außen von denen ich mich habe leiten lassen und mich dabei immer weiter von mir fortbewegt habe.

Mein Lebenslauf ist lang und am Ende steht keine einzige abgeschlossene Ausbildung – jede Menge Nebenjobs, abgebrochene Studiengänge und Praktika. Ich habe mir einreden lassen, dass ich ohne Ausbildung nichts wert bin und keine Leistung für diese Gesellschaft bringen kann.

Doch dann entdeckte ich eine andere Welt, die sich Selbständigkeit nennt. Wie absurd – wie soll ich denn ohne Ausbildung einen Beruf ausüben?

Mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Deshalb bin ich unglücklich, deshalb gehöre ich nicht dazu, deshalb will ich das alles nicht. Ich will selbständig sein!

Mein eigener Chef, meine eigenen Regeln, meine Strukturen, meine Zeiten, meine Entscheidungen! Ich kann und will nicht mehr in ein System gepresst werden! Plötzlich fühle ich mich wie eine Rebellin und muss an Finn denken (Star Wars Episode 7). Er bricht als Stormtrooper aus dem System aus, er rebelliert und findet zu sich selbst. Genau das will ich auch!

Ich will meinen eigenen Weg in dieser leistungsorientierten Gesellschaft finden und der Welt ein Stück weit zeigen wie wir wieder menschlicher werden können. Mir helfen und damit anderen helfen, füreinander da sein und nicht mehr über mich bestimmen lassen.

Raus aus der Erziehung und rein in die Beziehung!

Es ist unheimlich aufregend und natürlich habe ich Angst, aber ich weiß, dass es diesmal DIE richtige Entscheidung ist und ich bin sehr gespannt was kommt.

Ich will meine eigenen Fußstapfen setzen und mein Glück in die Welt hinausschreien!

Deine Julia Amelie

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