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Kritik Archive - Mama hat AuDHS https://postnatalewelt.de/blog/tag/kritik/ Mein Leben mit der Autismus & ADHS Kombi Wed, 16 Oct 2019 09:13:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.5 Ungeschönte Bauchbilder – Wie ich lernte meinen Körper zu lieben https://postnatalewelt.de/blog/2019/03/14/ungeschoente-bauchbilder-wie-ich-lernte-meinen-koerper-zu-lieben/ https://postnatalewelt.de/blog/2019/03/14/ungeschoente-bauchbilder-wie-ich-lernte-meinen-koerper-zu-lieben/#respond Thu, 14 Mar 2019 10:50:14 +0000 http://grossekleinefuesse.blog/?p=186 Vor der Schwangerschaft war ich mir sehr unsicher und nie zufrieden mit meinem Körper – die Hüften zu breit, meine Oberarme zu schwabbelig, X-Beine die seltsam aussehen, zu viele Pickel im Gesicht und große Füße… Eigentlich habe ich immer die Bestätigung von anderen gebraucht, dass ich doch irgendwie gut aussehe, aber ich selbst konnte mich nie schön finden. Bis ich schwanger wurde! Da bekam ich plötzlich größere Brüste; das fand ich natürlich toll und mein Bauch spannte sich – wurde also straffer: Es machte mir Spaß enge Kleidung zu tragen und meinen Babybauch zu zeigen; mein Bauchnabelpiercing wollte ich nicht abnehmen. Irgendwie fand ich meinen Bauchnabel seltsam ohne. Ich rieb regelmäßig alle möglichen Cremes ein und versuchte Schwangerschaftsstreifen zu verhindern, was auch eine ganze Zeit lang gut ging: Von einem Tag auf den anderen riss der gesamte Bauch und ein dunkler Streifen bildete sich; ich war total traurig und fand ihn plötzlich gar nicht mehr schön: Zudem fühlte ich mich wie ein Wal – riesiger hässlicher Bauch und mein Piercing passte auch nicht mehr. Ich hoffte, dass er nach der Geburt wieder schöner aussehen würde. Mein Bindegewebe ist nicht besonders gut und überhaupt ist mein Körper sehr empfindlich. Hinzu kam Schwangerschaftsdiabetes, durch den ich meine Ernährung umstellen musste. Das war heftig für mich – morgens nichts Süßes frühstücken! Immerhin musste ich kein Insulin spritzen, aber das regelmäßige messen (in den Finger pieksen) hat genervt. Meine Tochter war groß und ich hatte sehr viel Fruchtwasser, also mein Bauch war wirklich riesig: Etwa ein Monat nach dem letzten Bild kam meine Tochter auf die Welt und mein Bauch sah aus wie von einer alten Oma, die sehr schnell abgenommen hat. Ich fand mich so hässlich, dass ich mich gar nicht wirklich mit mir beschäftigte. Priorität war mein Baby! Mein Wrack von Bauch störte mich trotzdem sehr und ich kaufte mir eine teure spezielle Creme um die Haut wieder straff und glatt zu bekommen. 1 1/2 Monate nach der Geburt traute ich mich doch ein Photo zu machen: Ich habe mein Piercing so schnell wie möglich wieder eingesetzt und zog mir nur noch zu große Kleidung an um meinen Körper zu verstecken. Zudem aß ich vor lauter Frust und Kummer (auch wegen der anstrengenden Babyzeit) sehr viel Schokolade und Fertiggerichte. Meine Kleidergröße stieg von M auf L/XL und mir passten meine Klamotten nicht mehr. Wie habe ich es nun geschafft meinen Bauch anzunehmen wie er ist und meinen Körper zu lieben? Tatsächlich war das ein langer Prozess und zwar ein Innerer. Ich musste zuerst lernen mich selbst zu lieben und anzunehmen wie ich bin. Mich wertschätzen und meine Bedürfnisse erfüllen. Auf diesem Weg befinde ich mich noch immer, aber ich bin viel selbstbewusster geworden und traue mich daher jetzt diese Bilder ins Internet zu stellen. Ich habe übrigens nicht aufgehört Süßigkeiten zu essen! 😉 Allerdings brauche ich sie nicht mehr in Massen und esse gesund zu Mittag. Das war mehr ein Nebeneffekt zu meiner inneren Arbeit. Ich mag mich wie ich bin, trage keine Schminke mehr und finde meinen Bauch toll: Übrigens tut Sport auch ganz gut! Ich fahre viel Fahrrad und mache zwischendurch immer mal wieder eine Kraftübung. Hihi, trotzdem sitzt mein Piercing jetzt schief, aber das stört mich gar nicht. Ich bin kein Model und das will ich auch gar nicht sein! Wer bist du und wer willst du sein? Magst du dich wie du bist? Vielleicht habe ich dich ein wenig zum nachdenken angeregt! Liebe Grüße Deine Julia

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Vor der Schwangerschaft war ich mir sehr unsicher und nie zufrieden mit meinem Körper – die Hüften zu breit, meine Oberarme zu schwabbelig, X-Beine die seltsam aussehen, zu viele Pickel im Gesicht und große Füße… Eigentlich habe ich immer die Bestätigung von anderen gebraucht, dass ich doch irgendwie gut aussehe, aber ich selbst konnte mich nie schön finden.

Bis ich schwanger wurde! Da bekam ich plötzlich größere Brüste; das fand ich natürlich toll und mein Bauch spannte sich – wurde also straffer:

thumb_IMG_2501_1024
5 Monate schwanger

Es machte mir Spaß enge Kleidung zu tragen und meinen Babybauch zu zeigen; mein Bauchnabelpiercing wollte ich nicht abnehmen. Irgendwie fand ich meinen Bauchnabel seltsam ohne. Ich rieb regelmäßig alle möglichen Cremes ein und versuchte Schwangerschaftsstreifen zu verhindern, was auch eine ganze Zeit lang gut ging:

thumb_IMG_2597_1024
6 Monate schwanger

Von einem Tag auf den anderen riss der gesamte Bauch und ein dunkler Streifen bildete sich; ich war total traurig und fand ihn plötzlich gar nicht mehr schön:

thumb_IMG_2792_1024
8 Monate schwanger

Zudem fühlte ich mich wie ein Wal – riesiger hässlicher Bauch und mein Piercing passte auch nicht mehr. Ich hoffte, dass er nach der Geburt wieder schöner aussehen würde. Mein Bindegewebe ist nicht besonders gut und überhaupt ist mein Körper sehr empfindlich. Hinzu kam Schwangerschaftsdiabetes, durch den ich meine Ernährung umstellen musste. Das war heftig für mich – morgens nichts Süßes frühstücken! Immerhin musste ich kein Insulin spritzen, aber das regelmäßige messen (in den Finger pieksen) hat genervt.

Meine Tochter war groß und ich hatte sehr viel Fruchtwasser, also mein Bauch war wirklich riesig:

thumb_IMG_2810_1024

Etwa ein Monat nach dem letzten Bild kam meine Tochter auf die Welt und mein Bauch sah aus wie von einer alten Oma, die sehr schnell abgenommen hat. Ich fand mich so hässlich, dass ich mich gar nicht wirklich mit mir beschäftigte.

Priorität war mein Baby!

Mein Wrack von Bauch störte mich trotzdem sehr und ich kaufte mir eine teure spezielle Creme um die Haut wieder straff und glatt zu bekommen. 1 1/2 Monate nach der Geburt traute ich mich doch ein Photo zu machen:

thumb_IMG_3471_1024

Ich habe mein Piercing so schnell wie möglich wieder eingesetzt und zog mir nur noch zu große Kleidung an um meinen Körper zu verstecken. Zudem aß ich vor lauter Frust und Kummer (auch wegen der anstrengenden Babyzeit) sehr viel Schokolade und Fertiggerichte. Meine Kleidergröße stieg von M auf L/XL und mir passten meine Klamotten nicht mehr.

Wie habe ich es nun geschafft meinen Bauch anzunehmen wie er ist und meinen Körper zu lieben?

Tatsächlich war das ein langer Prozess und zwar ein Innerer. Ich musste zuerst lernen mich selbst zu lieben und anzunehmen wie ich bin. Mich wertschätzen und meine Bedürfnisse erfüllen. Auf diesem Weg befinde ich mich noch immer, aber ich bin viel selbstbewusster geworden und traue mich daher jetzt diese Bilder ins Internet zu stellen.

Ich habe übrigens nicht aufgehört Süßigkeiten zu essen! 😉 Allerdings brauche ich sie nicht mehr in Massen und esse gesund zu Mittag. Das war mehr ein Nebeneffekt zu meiner inneren Arbeit.

Ich mag mich wie ich bin, trage keine Schminke mehr und finde meinen Bauch toll:

thumb_IMG_0178_1024
2 Jahre 9 Monate nach der Geburt

Übrigens tut Sport auch ganz gut! Ich fahre viel Fahrrad und mache zwischendurch immer mal wieder eine Kraftübung. Hihi, trotzdem sitzt mein Piercing jetzt schief, aber das stört mich gar nicht.

Ich bin kein Model und das will ich auch gar nicht sein!

Wer bist du und wer willst du sein? Magst du dich wie du bist?

Vielleicht habe ich dich ein wenig zum nachdenken angeregt!

Liebe Grüße
Deine Julia

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Meinem (inneren) Kind eine Stimme geben https://postnatalewelt.de/blog/2018/08/10/meinem-inneren-kind-eine-stimme-geben/ https://postnatalewelt.de/blog/2018/08/10/meinem-inneren-kind-eine-stimme-geben/#respond Fri, 10 Aug 2018 09:55:25 +0000 https://grossekleinefuesse.wordpress.com/?p=103 Als ich angefangen habe mich selbst kennenzulernen und immer tiefer in mir zu graben, bin ich auf mein Inneres Kind gestoßen. Es ist extrem verletzt, weil es nie eine eigene Stimme bekommen hat. Meine Eltern sind selten für mich eingestanden und haben die Verantwortung auf mich abgeschoben und ich habe die Verantwortung wortlos von mir gewiesen. Ich war schüchtern, habe selten für mich gesprochen und habe mich besonders in der Pubertät sehr zurückgezogen. Mein Wunsch war immer einen harten Kokon zu basteln an dem alles abprallt. Stark sein, keine Schwäche zeigen, niemals weinen, keinen Grund geben mich zu kritisieren, immer lieb sein und toll wirken. Natürlich hat das nicht funktioniert. Erst als ich ausgezogen bin habe ich realisiert, dass ich meine Maske nicht aufrecht erhalten kann. Ich bin immer noch auf der Suche danach für mich selbst einzustehen und für mich zu reden. Besonders seit ich meine Tochter habe fällt mir auf wie wichtig es ist ihr eine Stimme zu geben. Sie kommuniziert mit ihren zwei Jahren völlig anders – emotional und ganz wenig verbal. Ihr Verhalten zeigt mir wie es ihr gerade geht und was ihr gefällt, aber sie zeigt mir auch besonders oft was ihr nicht gefällt und ob sie Angst hat. Sie lässt alles frei heraus und ist ganz sie selbst. Besonders bei Wutanfällen – wenn sie anfängt mich zu schlagen oder kneifen – ist es schwer für mich zu erkennen, dass es gut ist! Sie lässt ihre Wut raus, sie ist komplett sie selbst und sie sagt deutlich, dass sie mit der Situation gerade nicht zurecht kommt. Ihr Gebrüll geht mir durch Mark und Bein; ohne Ohropax halte ich es oft nicht aus. Warum? Weil ich mich selbst so oft zurückgehalten habe, meine Emotionen eingesperrt habe und mir niemand gesagt hat, dass meine Wut oder Weinen völlig in Ordnung ist. Keiner hat mir gesagt, dass ich genauso wie ich bin ok bin. Bei meiner Tochter finde ich es so wichtig ihr zu sagen, dass sie so sein darf. Sie darf brüllen, sie darf ihre Unzufriedenheit in die Welt hinausschreien und ich begleite sie. Ich rede mit ihr danach darüber und sage ihr, dass ich sie annehme wie sie ist und auch die Situation – so anstrengend wie sie für mich ist – ist in diesem Moment völlig in Ordnung. Immer mehr erlaube ich mir auch selbst mich zu öffnen. Es ist ok wenn ich mich müde und kaputt fühle, ich darf das. Ich muss nicht immer fit und gut gelaunt durch die Gegend rennen! Wenn Kritik von außen kommt und dein Kind sich unwohl fühlt, dann gib deinem Kind eine Stimme! Sei ganz für es da und natürlich für dich selbst. Ganz ganz oft hat die Person, die am heftigsten kritisiert genau dieses Problem mit sich selbst. Auch wenn es unmöglich scheint – nimm die Situation an wie sie ist. Empörung ist natürlich gut; es heißt nicht, dass du die Kritik der anderen akzeptieren musst! Nimm dein Kind aus unangenehmen Situationen raus und wenn es gerade nicht möglich ist, dann rede darüber. “Du fühlst dich gerade nicht wohl oder? Ich mich auch nicht, aber das ist in Ordnung. Ich bin da und du bist nicht alleine.” Du musst auch auf die andere Person nicht eingehen, die gerade dich oder dein Kind nicht ernst nimmt. “Danke, ich komme zurecht.” hilft bei unerwünschten Tipps, bei Bekannten ein Gespräch ohne Kind zu einem anderen Zeitpunkt. Wenn der Kontakt nur anstrengend ist und sich niemand wohl fühlt, dann breche ihn ab oder reduziere ihn. Ich hatte nur gute Erfahrung damit und auch wenn am Anfang Schuldgefühle hochkamen ist es eine gute Entscheidung gewesen. Fühle genau in dich hinein was du brauchst und was du möchtest! Dein Kind wird dir die Wahrheit sagen, ob es jemanden mag oder nicht (egal ob verwandt oder bekannt). Trau dich und gib deinem Kind eine Stimme, wenn es nicht akzeptiert oder ernst genommen wird! Und wenn du ganz genau sein willst: Gib auch dir selbst und deinem inneren Kind eine Stimme! Deine Julia Amelie

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Als ich angefangen habe mich selbst kennenzulernen und immer tiefer in mir zu graben, bin ich auf mein Inneres Kind gestoßen. Es ist extrem verletzt, weil es nie eine eigene Stimme bekommen hat. Meine Eltern sind selten für mich eingestanden und haben die Verantwortung auf mich abgeschoben und ich habe die Verantwortung wortlos von mir gewiesen. Ich war schüchtern, habe selten für mich gesprochen und habe mich besonders in der Pubertät sehr zurückgezogen. Mein Wunsch war immer einen harten Kokon zu basteln an dem alles abprallt. Stark sein, keine Schwäche zeigen, niemals weinen, keinen Grund geben mich zu kritisieren, immer lieb sein und toll wirken. Natürlich hat das nicht funktioniert. Erst als ich ausgezogen bin habe ich realisiert, dass ich meine Maske nicht aufrecht erhalten kann. Ich bin immer noch auf der Suche danach für mich selbst einzustehen und für mich zu reden.

Besonders seit ich meine Tochter habe fällt mir auf wie wichtig es ist ihr eine Stimme zu geben. Sie kommuniziert mit ihren zwei Jahren völlig anders – emotional und ganz wenig verbal. Ihr Verhalten zeigt mir wie es ihr gerade geht und was ihr gefällt, aber sie zeigt mir auch besonders oft was ihr nicht gefällt und ob sie Angst hat. Sie lässt alles frei heraus und ist ganz sie selbst. Besonders bei Wutanfällen – wenn sie anfängt mich zu schlagen oder kneifen – ist es schwer für mich zu erkennen, dass es gut ist! Sie lässt ihre Wut raus, sie ist komplett sie selbst und sie sagt deutlich, dass sie mit der Situation gerade nicht zurecht kommt. Ihr Gebrüll geht mir durch Mark und Bein; ohne Ohropax halte ich es oft nicht aus. Warum? Weil ich mich selbst so oft zurückgehalten habe, meine Emotionen eingesperrt habe und mir niemand gesagt hat, dass meine Wut oder Weinen völlig in Ordnung ist. Keiner hat mir gesagt, dass ich genauso wie ich bin ok bin. Bei meiner Tochter finde ich es so wichtig ihr zu sagen, dass sie so sein darf. Sie darf brüllen, sie darf ihre Unzufriedenheit in die Welt hinausschreien und ich begleite sie. Ich rede mit ihr danach darüber und sage ihr, dass ich sie annehme wie sie ist und auch die Situation – so anstrengend wie sie für mich ist – ist in diesem Moment völlig in Ordnung. Immer mehr erlaube ich mir auch selbst mich zu öffnen. Es ist ok wenn ich mich müde und kaputt fühle, ich darf das. Ich muss nicht immer fit und gut gelaunt durch die Gegend rennen!

Wenn Kritik von außen kommt und dein Kind sich unwohl fühlt, dann gib deinem Kind eine Stimme! Sei ganz für es da und natürlich für dich selbst. Ganz ganz oft hat die Person, die am heftigsten kritisiert genau dieses Problem mit sich selbst. Auch wenn es unmöglich scheint – nimm die Situation an wie sie ist. Empörung ist natürlich gut; es heißt nicht, dass du die Kritik der anderen akzeptieren musst! Nimm dein Kind aus unangenehmen Situationen raus und wenn es gerade nicht möglich ist, dann rede darüber. “Du fühlst dich gerade nicht wohl oder? Ich mich auch nicht, aber das ist in Ordnung. Ich bin da und du bist nicht alleine.” Du musst auch auf die andere Person nicht eingehen, die gerade dich oder dein Kind nicht ernst nimmt. “Danke, ich komme zurecht.” hilft bei unerwünschten Tipps, bei Bekannten ein Gespräch ohne Kind zu einem anderen Zeitpunkt. Wenn der Kontakt nur anstrengend ist und sich niemand wohl fühlt, dann breche ihn ab oder reduziere ihn. Ich hatte nur gute Erfahrung damit und auch wenn am Anfang Schuldgefühle hochkamen ist es eine gute Entscheidung gewesen. Fühle genau in dich hinein was du brauchst und was du möchtest! Dein Kind wird dir die Wahrheit sagen, ob es jemanden mag oder nicht (egal ob verwandt oder bekannt).

Trau dich und gib deinem Kind eine Stimme, wenn es nicht akzeptiert oder ernst genommen wird! Und wenn du ganz genau sein willst: Gib auch dir selbst und deinem inneren Kind eine Stimme!

Deine Julia Amelie

Der Beitrag Meinem (inneren) Kind eine Stimme geben erschien zuerst auf Mama hat AuDHS.

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